spiegelgasse acht, design & art objects

  • AKTUELLES
  • KÜNSTLER_IN
  • GALERIE
  • SPECIALS
  • KONTAKT

Künstler_in

  • Anastasia Azure
  • Jahyun Rita Baek
  • Ingrid Bärndal
  • Ela Bauer
  • Cécile Boccara
  • Marianne Cornelius
  • Ute Decker
  • Sandra Di Giacinto
  • Kathleen Dustin
  • Andreas Eberharter
  • Noémi Gera
  • Liliana Guerreiro
  • Tzuri Gueta
  • Anke Hennig
  • Sarah Herriot
  • Sian Elizabeth Hughes
  • Gerlinde Huth
  • Yoko Izawa
  • Hilde Janich
  • Steffi Kalina
  • Dorothea Kraus
  • Little Leaf
  • Camille Lescure
  • András Márkus
  • Giorgio Nason
  • Vernissage Project
  • Renate Pukis
  • Nora Rochel
  • Katharina Schmid
  • Dorit Schubert
  • Ruth Tomlinson
  • Trina Tygrett
  • Bea Valdes
  • Hervé van der Straeten
  • Babette von Dohnanyi
  • Katherine Wardropper
  • Misun Won
  • Monika Wulz

Anastasia Azure ist die Erfinderin der „Dimensional-Weave“ Technik. Dabei werden alte Handarbeitstechniken zur Bedienung des Holzwebstuhls mit der klassischen Goldschmiedekunst vermischt und durch moderne Materialien – wie Metall- oder Plastikfäden – ergänzt.
Auf diese Weise entstehen skulturale geometrische Gebilde, deren Inspirationsquelle hierbei vor allen die kreisrunden Formen der asiatischen Mandalas darstellen.

Jahyun Rita Baek lässt sich primär von ihr ausgewählten Materialien inspirieren. Ein Hauptaugenmerk der Künstlerin stellt der Versuch dar, „Licht“ einzufangen. Dies gelingt ihr vor allem in der Verwendung des Materials Azetat. Ihre expressiven Stücke wecken die Neugierde des Betrachters und richten sich an seine Sinne: Die Schönheit der Schmuckstücke soll „gefühlt“ und „erfasst“ werden können.

Ingrid Bärndals extravagante Schmuckarbeiten mit dem geschmeidigen Basismaterial Polypropylen sind entweder mit feinen Silber- und Goldarbeiten, Süßwasserperlen oder “beflocktem” Silberstücken versehen. Die Polypropylen-Blättchen werden alle händisch gestanzt und bearbeitet. Diese Plättchen verleihen den Stücken eine außergewöhnliche Oberflächenstruktur, Silhouette und Farbigkeit.

“Meine Arbeit ist größtenteils so gestaltet, dass die Dinge nicht klar definiert scheinen. Begebenheiten (...) beginnen oder enden nicht an einem bestimmten Moment, sondern sind eher das Ergebnis von anhaltenden Prozessen, die häufig nichts mit einander verbinden wirken, jedoch (...) kreieren (...) sie eine bestimmte Realität. Ich habe Werke geschaffen, die aus zell- oder wurzelartigen Partikel gemacht sind. Diese (...) sind aus Materialien wie Silikon, Porzellan, Mineralien oder Textilien bestehen (Ela Bauer)

Cécile Boccara arbeitet bevorzugt mit dem textilen Material „Seide“, das sie mit Federn, Strasskristallen oder Tierhäuten kombiniert. Ihre zarten Blumenkreationen kommen besonders in Form von Colliers, Broschen oder Armbändern zur Geltung und verleihen ihrer Trägerin ein elfenhaftes Gefühl. Ihre figuralen Kreationen wie Libellen oder bunte Vögel dienen oft als Schmuck für Schulterpartien und vermitteln auch hier das Gefühl einer verzauberten Märchenwelt.

Ute Deckers Erfahrungen mit anderen Medien wie Skulptur, Textil, Papier und Keramik ist in ihren Schmuckarbeiten spürbar. Ihr Motto lautet: „Ethisch korrekte Arbeit von der Mine bis in die Schmuckschatulle“. Aus diesem Grund verwendet sie ausschließlich fairtrade Gold, recyceltes Silber und Verpackungsmaterialien. Sie versteht die Situation zwischen den Formen und den dazwischen befindlichen leeren Räumen als eine harmonische Leere, die die Intensität des Ausdrucks in den Arbeiten vergrößert.

Sandra Di Giacinto war immer schon von recyclebaren Materialien, wie Karton, Papier, etc., fasziniert. Sie interessiert die Art, wie diese Materialien bearveitet und gefaltet werden können. Dafür diente ihr als große Inspirationsquelle die japanische und altgriechische Kunst. Ihr Stücke sind minimalistisch, leicht, robust und leuchtend in den Farben.

Kathleen Dustin gilt als Pinierin in der Arbeit mit dem unkonventionellen Material Polymer Clay. Ihre außergewöhnlichen Taschen und Schmuckkunstobjekte zeigen eine ungewöhnliche Oberfächengestaltung und besondere Farberlebnisse. Ihre Inspiration erhält die Künstlerin ind en Wäldern von New Hampshire, wo sie sich mit Samenkapseln, Moosen, Gräser, Blätter, Ästen und Steinen auseinandersetzt.

Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter
Andreas Eberharter

Andreas Eberharter gehört zu den erfolgreichsten und innovativsten zeitgenössischen österreichischen Schmuckkünstlern. Seine Herangehensweise an die Materie Künstlerschmuck ist jene eines Bildhauers. Er sucht freien Zugang zu Ausdrucksformen künstlerischer Natur mit Materialien, wie Aluminium, Akrylglas, Swarovskikristallen und -perlen, sowie kubischen Zirkonia. Seine Stücke sind einprägsam, ausdrucksstark und kompromisslos.

Andreas Eberharter

Österreich

Noémi Geras Schmuckkunst besteht aus Materialien wie Papier, Aluminium, Gummi, Fellen, synthetischen Materialen und Silber.
“Ich mag einzigartige feminine Objekte, die (...) eine Persönlichkeit in sich tragen. Mich interessiert Schmuck, der (...) einen starken Eindruck hinterlässt und speziell ist. (...) Die Schmuckkunst, die ich entwerfe ist (...) für Menschen unserer Zeit, die Farben, Düfte und das Gefühl unterschiedlicher Materialien lieben. (Noémi Gera)

Liliana Guerreiros Stücke weisen trotz ihrer Zurückhaltung und ihrer reduzierten Formensprache eine subtile Verspieltheit auf und wirken sehr feminin. Jedes einzelne Schmuckstück lässt sich hervorragend mit anderen Exemplaren aus der jeweiligen Serie kombinieren. Auf diese Weise entstehen individuelle und einzigartige Kombinationen, die die jeweilige Persönlichkeit unterstreichen. Speziell ihre Ringkreationen lassen diese Unabhängigkeit spüren und als Trägerin auch erleben.

Tzuri Gueats Arbeiten sind geprägt von naturalistischen Impressionen. Durch sie kann man in ein Universum tauchen wo taktile Materialien organische Assoziationen hervorrufen, die von der haptischen Qualität gestört werden. Dies beruht auf der Kombination von Textilien mit dem ungewöhnlichen Material Silikon. So mischen sich rohe Natur in der Tradition klassischen Schmucks und neuer Innovation.

Anke Hennig entdeckte die traditionelle Posamentrietechnik des 19. Jahrhunderts als perfektes Medium für zeitgenössische Schmuckkunst. Als Material verwendet sie färbiges Nylon, Baumwolle, Seide und dieverse andere Textilfasern.

Einfachheit und Sensibilität ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Kreationen von Sian Elizabeth Hughes. Als Inspirationsquelle dienen primär die Natur sowie deren hervorgebrachten Launen. Die Idee für ihre erste Kollektion „Flourish“ verdankt sie beispielsweise einem Schneesturm im Central Park in New York.
Das Ziel der Künstlerin ist es preziöse dreidimensionale Kunstobjekte zu kreieren, die den Körper sanft umschmeicheln.

“Ich bin fasziniert von Strukturen, Formen und Mustern, die aus der Natur und der Architektur stammen. Eine besondere Inspirationsquelle stellt für mich aber die Nautilus-Schnecke dar. Der sachte Schwung von Innen nach Außen, gibt eine zarten Einblick in das komplexe Innere.” (Gerlinde Huth)

“Mein Interesse besteht im Einschließen, Bedecken und Umwickeln von Dingen. (...). Die Funktion and die materielle Natur von Schmuck beeinflußt mich weniger als (...) das Gefühl, das bei einem Objekt aufkommt. Umwickelter Schmuck reflecktiert meine Ansicht, das, obwohl Klarheit oft benötigt wird in der modernen Gesellschaft, ein ambiguer Ausdruck die (...) Charakteristik (...meiner Kunst…)(Anm. d. Ü.)) ist, die in Werten und Glaubensansichten Japans zu finden sind.” Yoko Izawa

Die Künstlerin fand im organischen Material Pergament, das eigentlich das Material des traditionellen Buchbinders darstellt, ihre Arbeitsgrundlage.
„Wenn ich Stücke erfinde, sind sie zunächst oft wie Lebewesen für mich. Ich spüre regelrecht ihren Atem, ihr Pulsieren und ihre Bereitschaft sich zu wandeln, mir ihre verschiedenen Gesichter oder Facetten zu zeigen.“ (Hilde Janich)

“Ich arbeite grundsätzlich intuitiv, das heißt, ich folge meinem inneren Gefühl für Ästhetik. Manchmal bringt mich ein Gedanke oder ein bestimmtes Thema auf eine Idee, die dann zu Schmuck wird. Manchmal ist es aber auch ein interessantes Material oder Fundstück, das mich inspiriert etwas neues daraus zu machen. (...) Es macht Spaß, diese Gegenstände als “Objekte” zu betrachten, sie in einen neuen Zusammenhang zu bringen und so neue – oft sehr persönliche- Stücke entstehen zu lassen.” (Steffi Kalina)

Camille Lescure zeigt eine künstlerische Herangehensweise an ihr Stücke, die eine große Palette von Materialien aufweisen, die sowohl altmodisch als auch modern sind, von Perlen und Seide über Spitze, Messing, Wolle und Edelmetalle. In ihrem starken “Couture-Stil”, kombiniert sie all diese Materialien um zeitgenössischen Schmuck und Accessoires zu fertigen. Diese gehören wie Fetischobjekte ganz nah zum Körper und unterstreichen seine Präsenz.

Ilena Corti gründete Vernissage project 2007 mit Matteo Mena. Die beiden bewegen sich dabei in einem unkontaminierten raum, wo Kreativität einen surrealen, kindgleichen Platz regiert, der im Kontrast steht zwischen Realität und Traum. Jedes Fragment dieses mysteriösen Universums kristallisiert sich in einem Schmuckjuwel. Ein gefrorener Rahmen in schwarz und weiß, von staubigem Gold, Diamanten, Agata, Jade und Amethyst.

Ausgehend vom Doppelsinn des Wortes “Querbeet”, das chaotisch und wild, aber auch eine Anspielung auf Pflanzen und Blumenbeete enthält, erkundet Nora Rochel die Welt der Pflanzen und des Wachstums und setzt sie künstlerisch in um. Getragen, verwandeln ihre Ringe Hände in kleine Landschaften und Gärten. Abgeleitet von realen Blüten, sind die Ringe im Endergebnis ein Produkt der Phantasie.

Klöppeln wurde von Dorit Schubert für ihre Schmuckgestaltung neu adaptiert. Fäden aus Silber, Edelstahl und farbigem Nylon treten in einen Dialog mit der traditionel textilen Klöppeltechnik.
“Die Klöppelei mit untypischen Materialien eröffnet mir neue Gestaltungsmöglichkeiten und Ausdrucksformen. (...) Faszinierend sind die Filigranität, die Transparenz, die Ästhetik und Leichtigkeit der Objekte.” (Dorit Schubert)

Als primäre Inspirationsquelle dient Ruth Tomlinson die Idee der Lebenskreise und den dadurch bedingten natürlichen Wandel dem alles Leben unterworfen ist. Veränderung, Vergänglichkeit und Verfall zwischen Geburt und Tod stehen im Zentrum dieses philosophischen Gedankens. Sie bedient sich einer Vielzahl an Materialien die sie in ihre delikaten und zarten Schmuckstücke einarbeitet. Mit ihren Kreationen möchte sie beim Betrachter die Assoziation kleiner Wunder evozieren.

Bei den Schmuckstücken dient als Basis eine gehämmerte Metalllegierung. Je nach dem werden die Stücke anschließend vergoldet, versilbert, oxidiert oder bronziert. Die durch die gehämmerte Oberflächenstruktur hervorgerufene einzigartige Wirkung, lässt an antike Schmuckstücke sowie durch immanent schwungvolle, gewagte und skulpturale Ästhetik Assoziationen mit zeitgenössischen Künstlern wach werden.
„I like the idea of found treasures mixed with modern objects.“ (Hervé van der Straeten)

Babette von Dohnanyis variationreiche Kollektion von Schmuckstücken, die auf der geometrischen Figur des Fünfecks beruht, besticht durche ihre Stilistik – eindeutig und klar in der Komposition, komplex in der daraus entwickelten Formensprache, pointiert in der rhythmischen Abwandlung des Themas. Mit dem Pentagon, griechisch für Fünfeck, greift die Designerin darüberhinaus eine Form mit tiefenkultureller Symbolik auf, die sie jedoch bewusst semantisch in der Schwebe hält.

Die textilen Stücke von Katherine Wardropper erinnern an märchenhafte Fantasiewelten und wecken Assoziationen zu viktorianischen Kostümen, zuckerglasierten Hochzeitstorten oder „veredelten“ Schneeflocken. Die fantastische Welt des Theaters bildet auch die primäre Inspirationsquelle von Katherine Wardropper.

Die Arbeiten von Monika Wulz stellen den Versuch dar, unsichtbaren Luft-Räumen Gestalt und Sichtbarkeit zu verleihen. Feste Materialien, wie Perlen, Edelsteine, Papier oder andere Materialien werden in ein Netz von Nylonfäden verstrickt. Der dünne, nahezu unsichtbar bleibende Faden wird zu netzartigen Objekten verwoben, deren luftig leichte Transparenz zugleich anmutige Verspieltheit und schlichte Eleganz ausdrücken.

zurückweiter
zurückweiterKeyboard
schließen
language:
english / deutsch

Spiegelgasse 8
1010 Wien / Austria
T +43 1 513 13 49
office@spiegelgasse8.com

Öffnungszeiten:
Mo–Fr 12h–18h / Sa 11h–18h